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Hier wollen wir über uns und unsere Erlebnisse während der Krise und mit dieser ehrenamtlichen Plattform berichten.
Lerne uns und die Geschichte von Support your locals - Wuppertal kennen. 

Die erste Lieferung

Nach den ersten eingetroffenen Bestellungen, hauptsächlich über das erste gelistete Unternehmen, die "La petite Confiserie", ging es nun darum ein Netzwerk an Empfängern aufzubauen.

Natürlich freut sich jeder über Geschenke, aber unter den aktuellen Bedingungen gar nicht so einfach. So versuche ich Kontakte herzustellen zu Wuppertaler Krankenhäusern wie dem HELIOS Wuppertal, dem Petrus-Krankenhaus und anderen. Schnell wird mir klar, auch die dortigen Ansprechpartner sind in einer Ausnahmesituation. 

Wer ist für so eine große Lieferung außer der Reihe zuständig, wann kann unter Einhaltung der hygienischen Maßgaben eine Lieferung erfolgen und wer bekommt innerhalb des Hauses sein DANKE-Paket von wem überreicht? Zahlreiche Fragen, die ein einfaches DANKE dann doch schwerer machen als gedacht. 

Schließlich gelingt es einen Termin mit dem Petrus-Krankenhaus zu vereinbaren. Hier liegt zu diesem Zeitpunkt eine Familienangehörige, die ebenfalls wie viele andere Patienten, keinen Besuch empfangen darf. Daher ist es mir eine persönliche Freude, dass die handelnden Personen eine Übergabe organisiert bekommen. 


Am Eingang des Krankenhauses angekommen, weiß niemand von unserem Kommen. Das parkende Auto soll abgeschleppt werden, an der Pforte empfangen mich drei Menschen mit kompletter Schutzausrüstung und die ganze Situation wirkt hektisch, beunruhigend und verstörend. Als wir uns erklären können und auch den drei Personen mit Schutzanzügen unseren DANK aussprechen können, lockert sich die Situation und wir werden in die Räume der Pflegedienstleitung begleitet.

Hier ein ähnliches Bild, hektisches Treiben, die Einhaltung von Mindestabständen, leichte Überforderung aber große Dankbarkeit für diese tolle Aktion. Wir schießen noch ein paar Fotos, denn bei aller Solidarität, ein wenig PR gehört eben dazu um noch mehr Menschen zu erreichen. Wir wollen noch mehr Händler retten, noch mehr Helfern DANKE sagen und daher gilt das Motto: "Tue Gutes und sprich darüber".

Hunderte Cupcakes, Macarons und Pralinen finden so nun ihren Weg zu den ersten Helfern in dieser Krise und ich muss sagen, es ist ein gutes Gefühl. Wir haben Wuppertaler Existenzen zumindest eine kleine Liquiditätsspritze verschafft und vor allem den vielen Helfern eine kurze Pause im stressigen Alltag beschert.

Alle sind mit dieser neuen Situation konfrontiert und eventuell überfordert, wie der Empfang am Eingang des Krankenhauses zeigt. Aber ein kleiner Gutschein, eine Praline oder ein Helfer-Kissen bringen eine kurze Freude und Ablenkung in diesen Zeiten. Wir sind uns sicher jeder kann helfen und dazu beitragen, gestärkt aus dieser Zeit heraus zu kommen.

Bis dahin machen wir weiter mit unserem Konzept der doppelten Solidarität: Handel retten und Helden DANKE sagen. Jeder Euro zählt und jedes DANKE kommt an. 

Werde Unterstützer

Wie auch ich, bist Du garantiert kein Millionär, aber jeder kleine Beitrag kommt als DANKE bei den Helfern an und kann eine Existenz vor dem Aus retten. Gemeinsam durch die Krise.