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Hier wollen wir über uns und unsere Erlebnisse während der Krise und mit dieser ehrenamtlichen Plattform berichten.
Lerne uns und die Geschichte von Support your locals - Wuppertal kennen. 

Das Prinzip

Nachdem nun klar war, dass ich helfen will und auch im groben die Idee stand, musste ich mich mit allerhand beschäftigen. Um eine gewisse Relevanz zu erreichen muss ein großes Netzwerk her, sowohl auf Kundenseite, auf Käuferseite und natürlich auch auf Seiten der Empfänger.

Wo fängt man also an, wie strukturiert man sich am Besten und was wird zukünftig wichtig sein. Das Prinzip muss so einfach und verständlich wie möglich sein. In einer Gesellschaft, die durch und durch von Konsum besessen ist, wird es schwierig auf Spenden und Solidarität zu bauen. Der erste Versuch über die Plattform "startnext" erweist sich demnach als Fehler.

Wir haben hier viel zu hohe bürokratische Hürden, Freigabedauern und Schwierigkeiten in der Bezahlung von Produkten. Wir wollen den Händlern, die um ihre Existenzen bangen, schnelle Hilfe ermöglichen. Mit dem Aufbau dieser jetzigen Internetseite geht es schneller. Einfache Handhabung, übersichtliches Portfolio und ansprechendes Design mit einem guten Onlineshop.

Schnell wird ein Logo entworfen. Die helfenden Hände in der Mitte des Logos sollen gleichzeitig Solidarität und Gemeinschaft vermitteln, aber auch den großen DANK den Helfern und Helden dieser Krise gegenüber symbolisieren. Wir können das Ganze nur lokal anbieten, rein logistisch und daher steht auch der Name sehr schnell.

Mit der La petite Confiserie kontaktiere ich schnell eine alte Kommilitonin, die ich ebenfalls in dieser Krise unterstützen will. Julia Bottler ist die erste Unternehmerin, deren Existenz ich versuchen will zu retten solange diese Krise dauert. Wir bündeln Bestellungen über eine Online-Plattform, holen diese bei den Unternehmen ab und liefern die Ware und Gutscheine dann an Altenheime, Krankenhäuser, Feuerwehren und viele mehr.

Was so einfach klingt, erweist sich zu Beginn auch so. Ich selbst will das Ganze mit einer Anschubfinanzierung unterstützen und schnell finden sich in Julias Netzwerk weitere Käufer, sodass eine erste Lieferung bald raus gehen kann. Das Netzwerk von Julia ist von der Idee begeistert ihr Lieblingscafé zu supporten, aber den Helden dieser Corona-Pandemie gleichzeitig DANKE zu sagen. 

Bestärkt von dieser überaus positiven Resonanz geht es weiter mit neuem Mut. Das Prinzip scheint gut anzukommen, denn jeder Wuppertaler will aktuell irgendwie helfen. Sei es durch klatschen um 21 Uhr am Abend, durch die Bestückung des Wuppertaler Gabenzaunes, durch den übermäßigen Konsum bei einem Lieferdienst oder To-Go-Gastronomen oder durch diverse Spenden auf Crowdfunding-Seiten. Das alles hilft, um mit Vielfalt an Einzelhandel und Gastronomen sowie geretteten Existenzen aus der Krise zu gehen.

Unser Prinzip setzt eben darauf, dass einer alleine keine 100 Cupcakes essen kann und das Klatschen um 21 Uhr Dankbarkeit symbolisiert, aber vielleicht nicht immer ankommt. Wir wollen die Händler retten indem Sie weiter das tun können was sie lieben, in ihrem Laden stehen und Umsätze generieren. Eben nur online und nicht für Ihre Kunden, sondern in diesem Fall geht die Ware an Pflegerinnen und Pfleger, Kassiererinnen und Kassierer, Feuerwehrmänner und -frauen. 

Jeder Euro zählt und jedes DANKE kommt an.

Werde Unterstützer

Wie auch ich, bist Du garantiert kein Millionär, aber jeder kleine Beitrag kommt als DANKE bei den Helfern an und kann eine Existenz vor dem Aus retten. Gemeinsam durch die Krise.